4 Lebensmittel, die du mit PCOS vermeiden solltest - PCOS HEALTH

Dieser Blog ist für alle Frauen mit dem PCO-Syndrom

4 Lebensmittel, die du mit PCOS vermeiden solltest

Candies

Lebensmittel, die du mit PCOS unbedingt vermeiden solltest

Eins vorab: Wenn du mit PCOS zu kämpfen hast, geht es um gesunde Alternativen und nicht auf den Verzicht! 🙂 

1. Zucker

Damit ist nicht jeder Zucker gemeint. Denn Zucker findet man in verschiedenen Lebensmitteln und nicht jeder Zucker ist schlecht. Obst wie Heidelbeeren und Bananen enthalten von Natur aus Zucker. Vor allem Bananen (21,4 g je 100 g) besitzen relativ viel Zucker im Vergleich zu Heidelbeeren (5 g je 100 g). Jedoch wird dir gelegentlich eine Banane nicht schaden!

Der Zucker, von dem ich hier rede, ist der zugefügte Zucker. Dieser findet sich in Süßigkeiten, Fertigprodukten, Müsli und Müsliriegeln sowie in vermeintlich „gesunden“ Lebensmitteln z. B. in manchen Sorten Erdnussbutter. Achte also beim Einkaufen ganz besonders auf die Zutatenliste der Produkte, die du kaufst und vermeide Lebensmittel mit Zucker und Zuckerersatzstoffen wie Glukosesirup.

Beim Backen oder Zubereiten von Desserts kannst du Alternativen nutzen. Dazu eignen sich sehr gut Datteln oder Bananen. Datteln brauchen länger zum Verdauen, sind voller Nährstoffe und sie bewirken nicht diesen raschen Insulinanstieg wie beim weißen Zucker.

Fazit zum Zucker: Lebensmittel mit natürlichem Zucker sollten beim PCOS reduziert werden, können aber in Maßen genossen werden. JEDOCH sollte zugefügter weißer Zucker sowie seine Alternativen komplett vermieden werden. Dieser kann nicht nur für PCOS Frauen, sondern für alle schädlich sein.

pineapple

2. Transfette und gesättigte Fettsäuren

Transfette spielen eine große Rolle bei der Entstehung von Herzinfarkten und Schlaganfällen. Vor allem haben Frauen mit PCOS ein erhöhtes Risiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken. Aus diesem Grund ist es für uns PCOS Frauen sehr wichtig, auf diese Fette zu verzichten. Außerdem verstärken Transfette Entzündungsprozesse im Körper und können zu einer Insulinresistenz führen. Weiteres sollten gesättigte Fettsäuren weitestgehend vermieden werden. Diese finden sich vor allem in Fleisch- und Milchprodukten.

Wo findet man Transfette?

Vor allem in:

  • Backwaren: Croissants, Kuchen, Kekse, Donuts.
  • Fast Food: Pommes frites, Pizza, Burger.
  • Fertiggerichte: Trockensuppen, Panaden auf tiefgefrorenen Hähnchen- und Fischfilets.
  • Süßwaren und Snacks: Kartoffelchips, Popcorn, Cracker, Müsliriegel

3. Weißes Mehl und Produkte aus weißem Mehl

Weiße Mehle führen zu einem raschen Insulinanstieg und besitzen keinerlei Nährstoffe. Aus diesem Grund wirst du dich, nachdem du beispielsweise weiße Nudeln gegessen hast, weiter hungrig und müde fühlen. Vermeide Lebensmittel, die aus weißem Mehl hergestellt werden. Es gibt mittlerweile viele Alternativen. Ich verwende zum Backen sehr häufig gemahlene Haferflocken oder Kichererbsenmehl.

Hier findest du ein Rezept für leckere PCOS-freundliche Pancakes.

bakery

4. Milch und Milchprodukte

Ein sehr umstrittenes Thema bei PCOS. Laut Prof. Dr. Andreas Michalsen (aus dem Buch „Mit Ernährung heilen“, hier klicken, um auf das Buch zu kommen), essen die langlebigsten und gesündesten Menschen auf der Welt keine bzw. kaum Milchprodukte. Auch ich bin davon überzeugt, dass vor allem Milch und Milchprodukte zu hormoneller Akne und stillen Entzündungen im Körper führen können.

Mittlerweile gibt es ausreichend leckere und gute Alternativen zur Kuhmilch. Probiere die doch einfach mal aus! Und falls du mal Lust auf Milch oder Milchprodukte hast, achte auf regionale Produkte in Bio-Qualität.

Warum die meisten Menschen mit zunehmendem Alter weniger Milch vertragen:

Säuglinge und Kleinkinder produzieren vermehrt das Enzym Laktase, das für die Verdauung der Laktose (Milchzucker) in der Milch wichtig ist. Das macht Sinn, da Kinder gestillt werden. Jedoch ging man evolutionär nicht davon aus, dass Erwachsene gestillt werden müssen. Deswegen wird die Produktion des Milchzuckers mit dem Alter weniger und das führt dazu, dass man im Erwachsenenalter weniger Milch verträgt.

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