PCOS

👉 1 von 10 Frauen ist von PCOS betroffen – die Dunkelziffer ist wahrscheinlich höher

Diese Zahl macht PCOS zu einer der häufigsten hormonellen Hormonstörungen bei Frauen im gebärfähigen Alter. Es wird jedoch vermutet, dass es einen genetischen Zusammenhang gibt, und die Wahrscheinlichkeit, an PCOS zu erkranken, kann höher sein, wenn man eine Verwandte, Mutter, Schwester oder Tante mit dieser Krankheit hat.

Weiteres ist die Wahrscheinlichkeit, PCOS Symptome zu entwickeln höher, wenn man übergewichtig ist, aber hier gilt: Das PCO-Syndrom macht keine Unterschiede und betrifft Frauen aller Formen und Größen.

👉 Frauen mit PCOS leiden häufiger an Angstzuständen und Depressionen

Bei Frauen mit PCOS wird zum Zeitpunkt der Diagnose ein Screening auf Angstzustände und Depressionen empfohlen. Die genaue Ursache für das erhöhte Risiko bei PCOS ist noch unklar. Außerdem gibt es nur wenige veröffentlichte Daten über die wirksamsten verhaltenstherapeutischen, pharmakologischen oder physiologischen Behandlungsmöglichkeiten speziell für Frauen mit PCOS.

👉 PCOS ist eine der häufigsten Ursachen für Unfruchtbarkeit bei Frauen

Häufig finden Frauen heraus, dass sie PCOS haben, weil sie die Pille absetzen oder versuchen schwanger zu werden. PCOS verursacht ein hormonelles Ungleichgewicht, das das Wachstum und die Freisetzung von Eizellen aus den Eierstöcken beeinträchtigt. Das Ausbleiben des Eisprungs führt zu Unregelmäßigkeiten im Zyklus und Problemen beim Schwangerwerden.

Es ist jedoch nicht unmöglich schwanger zu werden – durch die Regulierung deiner Hormone, kannst du deine Fruchtbarkeit erhöhen! Eine Ernährungsumstellung sowie die Supplementierung von Inositol kann wahre Wunder bewirken.

👉 Viele Frauen werden nicht, falsch oder sehr spät mit PCOS diagnostiziert 

Ohne die richtige Diagnose ist es schwierig, angemessene Unterstützung zu erhalten. PCOS ist durch drei Hauptsymptome gekennzeichnet: Unregelmäßige oder ausbleibende Menstruationszyklen, polyzystische Eierstöcke (durch Ultraschall festgestellt), Anzeichen von Hyperandrogenismus (erhöhte Androgene).

👉 Schlafstörungen treten bei PCOSlerinnen doppelt so häufig im Vergleich zu anderen Frauen auf

Zu den häufigsten Schlafstörungen bei Frauen mit PCOS gehören Schlaflosigkeit, Einschlafprobleme und Schlafapnoe, d. h. wiederholte kurze Atemaussetzer im Schlaf. Man kann einiges tun, um die Schlafqualität zu verbessern, z. B. regelmäßig Sport treiben, sich gesund ernähren und vor dem Schlafengehen Kräutertee trinken, um sich zu entspannen und den Geist zu beruhigen.

👉 Eine Insulinresistenz gehört nicht zu den diagnostischen Kriterien für PCOS, wird aber bei der Mehrheit der Frauen mit PCOS festgestellt und kann Langzeitfolgen haben

Insulin ist ein Hormon, das steuert, wie der Körper Nahrung in Energie umwandelt. Von Insulinresistenz spricht man, wenn die Körperzellen nicht normal auf Insulin reagieren. Unbehandelt kann dies zu Typ-2-Diabetes führen. Bei vielen Frauen ist dies Teil ihres PCOS, es ist jedoch kein spezifisches Kriterium für die Diagnose PCOS.

Typ-2-Diabetes ist durch eine fortschreitende Resistenz gegen die Wirkung von Insulin definiert und führt häufig zu einem Verlust der Fähigkeit, ausreichend Insulin zu produzieren. Frauen mit PCOS haben ein höheres Risiko für Schwangerschaftsdiabetes, Fehlgeburten, Frühgeburten und Totgeburten. Bei Schwangerschaftsdiabetes ist das Risiko um das ca. 3-fache erhöht. Dieses Risiko könnte durch eine gesunde Ernährung sowie der Supplementierung von Inositol (z.B. ZYKLOSITOL) verringert werden.

👉 Trotz des Namens müssen nicht alle Frauen mit PCOS tatsächlich Zysten an den Eierstöcken haben

Normalerweise setzen Frauen etwa jeden Monat Eizellen frei, je nach ihrem individuellen Zyklus. Aufgrund des hormonellen Ungleichgewichts bei Frauen mit PCOS und des unregelmäßigen oder ausbleibenden Eisprungs wachsen die Follikel an den Eierstöcken jedoch und bilden Flüssigkeit, ohne Eizellen freizusetzen. Das Ausbleiben des Eisprungs Monat für Monat bedeutet, dass sich diese Follikel schließlich zu Zysten entwickeln können.

👉 Frauen mit PCOS haben möglicherweise größere Schwierigkeiten, zu stillen und ausreichend Milch für ihr Baby zu produzieren

Für viele Frauen mit PCOS kann das Stillen zu einer entmutigenden Aufgabe werden. Oft haben Mütter mit PCOS Schwierigkeiten, genügend Milch zu produzieren, um ihre heranwachsenden Babys zu ernähren. Manche wissen nicht einmal, dass ihr PCOS der Grund für die geringe Milchproduktion ist.

👉 Alle Symptome von PCOS sind behandelbar und können mit dem richtigen Ansatz auf natürliche Weise behandelt werden

Ich bin der festen Überzeugung, dass jede Frau, ob sie sich nun für einen medizinischen Eingriff entscheidet oder nicht, nach optimaler Gesundheit und Hormonbalance streben sollte. Sei es durch eine Umstellung der Ernährung und des Lebensstils, durch Kräuter und Nahrungsergänzungsmittel oder durch Stressbewältigung.

Share on facebook
Share on twitter
Share on pinterest
Share on whatsapp
Share on email

Ähnliche Artikel:

Probiotika und Präbiotika bei PCOS

Probiotika und Präbiotika bei PCOS

Es gibt bestimmte Bakterien, die unser Körper benötigt, damit alles reibungslos funktioniert. Diese „guten“ Bakterien werden Probiotika genannt und befinden sich in Mund, Darm, Harnwegen, Vagina, Haut und Lunge. Wichtig ist, dass Probiotika entscheidend für die Aufrechterhaltung der Darmgesundheit, der Immunfunktion und Linderung von Entzündungen sind.

Weiterlesen

Warum ist die Darmgesundheit bei PCOS wichtig?

PCOS ist eine hormonelle Erkrankung, die etwa 6 – 20 % der gebärfähigen Frauen weltweit betrifft. Diese Erkrankung hängt mit Unfruchtbarkeit, Übergewicht und Insulinresistenz zusammen. Obwohl festgestellt wurde, dass genetische, neuroendokrine und metabolische Ursachen zu PCOS führen, die zugrunde liegenden ursächlichen Zusammenhänge von PCOS bleiben unklar. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass eine gestörte Darmflora ein potentieller Faktor bei der Entwicklung von PCOS spielt.

Weiterlesen
PCOS krauseminzetee

Krauseminze Tee bei PCOS

Grüner Minzetee kann bei PCOS-Symptomen helfen, indem er die Hormone in Ihrem Körper normalisiert. Es hat signifikante antiandrogene Wirkungen, die Hirsutismus (unerwünschtes Haarwachstum) und Akne bei Frauen mit polyzystischem Ovarialsyndrom verbessern könnten.

Weiterlesen