Gemüse

8 Tipps für die richtige Ernährung bei PCOS

Wir wissen, wie man isst. Aber, verstehen wir, wie wir unseren Körper richtig ernähren müssen?

Frauen mit PCOS wissen, dass Ernährung eine große Rolle spielt. Ernährung ist Medizin! Das richtige Essen kann die schwierigsten Symptome von PCOS bekämpfen.

Ernährung und Lifestyle haben einen großen Einfluss auf PCOS und die damit verbundenen Symptome wie Akne und ausbleibender Periode. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung kann einen größeren Einfluss auf das PCOS haben, als die Medikamente, die der Arzt dir verschreibt. Das liegt vor allem daran, dass du lernst, deinen Körper zu verstehen und welche Lebensmittel dir guttun. Außerdem wirst du mit der richtigen Ernährung abnehmen. Studien zeigen, dass bereits eine Abnahme von 5-10 % des Körpergewichts zu einer Verbesserung der Symptome führt.

Eine richtige Ernährung bringt anfangs natürlich auch große Verantwortung mit sich. Aber es gibt uns Macht über die Krankheit. Die Krankheit wird bald nicht mehr dein Leben bestimmen.

Du musst eine Diät finden, die du dein ganzes Leben lang beibehalten kannst. Wir wollen nicht kurzfristig eine drastische Umstellung, die wir nach einigen Wochen oder Tagen wieder verwerfen. Wir wollen eine langfristige Umstellung erreichen, die du in jeder Lebenssituation umsetzen kannst.

Auf diesem Blog findest du einige PCOS freundliche Rezepte! 🙂

Hier sind acht Regeln, die dir helfen können, eine gesunde langfristige Ernährungsweise zu finden!

1. Vermeide stark verarbeitete Produkte.

Chips, Kekse, Schokolade, Tiefkühlpizza, … solltest du ganz schnell aus deinem Speiseplan streichen. In der Regel sind in diesen Produkten viel Salz, Zucker, ungesunde Fette und Zusatzstoffe enthalten. All diese Zutaten lassen unseren Blutzucker in die Höhe schießen, machen uns müde und träge. Außerdem merken wir direkt nach dem Verzehr, dass sie uns nicht guttun. Stattdessen kannst du Chips selber machen, Kekse selber backen und Pizza selber machen! Du wirst den Unterschied merken!

2. Vermeide stark erhitze und frittierte Lebensmittel.

Zum einen haben diese Lebensmittel kaum noch Vitamine und gute Nährstoffe, zum anderen entstehen beim Erhitzen schädliche Stoffe. Die Erhitzung, die viele Lebensmittel wohlschmeckend macht, hat extreme Nachteile. Durch die Erhitzung werden Stoffe freigesetzt, die Lebensmittel einen guten Geschmack geben, aber es werden auch Stoffe wie Acrylamid, Furan, polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe, kurz PAK, und 3-Monochlorpropandiol, kurz 3-MCPD freigesetzt. Studien zeigen, dass diese Stoffe bei Tierversuchen eine krebserregende Wirkung haben. Bei Menschen kann dies eine ähnliche Wirkung haben. Da Frauen mit PCOS ein erhöhtes Krebsrisiko haben, sollten wir diese Lebensmittel dringend vermeiden. Dazu gehört: Pommes, Chicken Nuggets, getoastetes Toastbrot…

3. Versuche glutenfrei.

Die Zahl der Frauen mit PCOS, die glutenunverträglich sind, ist zwar bis heute unbekannt. Jedoch ist PCOS ein Entzündungszustand des Körpers, der mit einer Insulinresistenz einhergeht. Es wird vermutet, dass der tägliche Verzehr von Weizenprodukten und anderen glutenhaltigen Lebensmitteln zu chronischen Entzündungen und Autoimmunkrankheiten beitragen kann. Es wurde gezeigt, dass Frauen mit PCOS höhere Entzündungsmarker als Frauen ohne PCOS haben. Die Vermeidung von Gluten könnte die Entzündung bei PCOS verringern, aber es ist noch evidenzbasierte Forschung in der Zukunft notwendig. Erfolgsgeschichten von Frauen mit PCOS zeigten, dass der Verzicht von Gluten erfolgsversprechend ist. Probier es einfach mal für dich aus und sie was passiert!

4. Eliminiere weißen Zucker.

… und du wirst ganz schnell Erfolge sehen.

5. Ausreichende Proteinzufuhr.

Eine eiweißreiche Ernährung kann deine Blutzuckerwerte positive beeinflussen. Zudem hält dich Eiweiß satt, da ein hoher Gehalt von Proteinen in der Nahrung die Verweildauer im Magen erhöht.

6. Vermeide 1000 Kalorien Diäten.

Sind wir ganz ehrlich, wer hat es schon ausprobiert? Und hatten wir damit jemals langfristig Erfolg?

7. Alkoholkonsum senken.

Du solltest deinen Alkoholkonsum auf 1-2-mal im Monat senken. Alkohol regt den Appetit an, man ist am nächsten Tag weniger motiviert sich zu bewegen und es tut deinem Körper einfach nicht gut. Wenn du Alkohol trinkst, achte drauf ihn nicht mit süßen Getränken zu mischen.

8. VORBEREITUNG ist der Schlüssel zum Erfolg.

Du weißt, dass du eine stressige Woche vor dir hast? Dann koche dir vor, damit du nicht unterwegs zu Fast Food oder Ähnlichem greifst.

Du solltest dir am besten Pläne schreiben, was du wann essen willst und so viel wie möglich vorbereiten, damit du immer etwas Gesundes zu dir nehmen kannst. Das verhindert, dass du schlechte Entscheidungen triffst und einfach etwas Schnelles und Ungesundes isst.

meal plan

Ich hoffe, diese Tipps helfen dir, dich zu orientieren!

Hast du weitere Tipps? Lass mir ein Kommentar da! 🙂

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