8 Fakten über PCOS, die dir niemand erzählt

Als ich im Sommer 2019 endlich meine PCOS Diagnose bekam, nachdem ich bei fünf verschiedenen Frauenärzten war, fühlt ich mich hilflos und allein gelassen. Mein Frauenarzt sagte mir, ich muss abnehmen und die Pille nehmen. Daraufhin stellte er mir ein Rezept für die Antibabaypille aus und schickte mich nach Hause. Ich hatte tausende Fragen im Kopf, ich hatte Magenschmerzen und mir war einfach nur schlecht. Was ist PCOS? Kann ich jemals Kinder kriegen? Und muss ich die Pille für immer nehmen?

Weitere erfolglose Arztbesuche folgten. Niemand konnte und wollte mir so richtig helfen. Ich hatte das Gefühl, dass immer der schnelle und einfache Weg gewählt wird – die Pille. Über Alternativen wurde nie gesprochen. Bis ich realisiert habe, dass ich selber recherchieren muss. Ich las Bücher, durchstöberte das Internet und gang zu Alternativmedizinern. Nach vielen Versuchen und stundenlanger Recherche, habe ich es geschafft einen Weg zu finden, um meine Hormone in Balance zu bringen. Auf dem Weg dorthin hätten mir einige Fakten sehr viele Sorgen und Stress erspart!

Hier sind 8 Dinge, die ich mir gewünscht hätte, dass sie mir jemand gesagt hätte als ich die Diagnose bekommen habe:

1) Dass du PCOS hast.

Circa 10% der Frauen im gebärfähigen Alter sind mit PCOS diagnostiziert. Es wird jedoch geschätzt, dass 15-20% der Frauen betroffen sind.

2) Die Pille bringt die Hormone nicht ins Gleichgewicht.

Bei einer PCOS Diagnose verschreiben viele Ärzte automatisch die Pille statt die tieferliegenden Gründen und Ursachen zu suchen. Der Arzt gibt uns das Gefühl, dass es nur einen Ausweg gibt und der ist mit noch mehr Nebenwirkungen verbunden. Aber das stimmt nicht! Du musst die Pille nicht nehmen, um ein normales Leben zu führen und deine Hormone in den Griff zu kriegen.

3) Du kannst mit PCOS schwanger werden.

Frauen mit PCOS können Kinder austragen, Der Weg kann nur länger dauern und ist meist steiniger. Du musst mehr Aufmerksamkeit auf deine Ernährung, Lebensstil und auf den Zyklus geben als andere Frauen.

4) Du musst keine Zysten haben, um mit PCOS diagnostiziert zu werden.

Es gibt Frauen, die das PCOS haben und dennoch keine Zysten an den Ovarien haben. Für eine Diagnose müssen zwei von den drei Rotterdam Kriterien erfüllt sein.

5) Die Langzeitfolgen sind fatal, wenn du PCOS unbehandelt lässt.

Diabetes Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und ein erhöhtes Krebsrisiko sind nur ein paar von vielen Möglichen Langzeitfolgen. Bei diesen spielt Übergewicht eine große Rolle. Frauen mit PCOS sind häufig übergewichtig und haben es schwieriger das Gewicht zu verlieren.

6) Stress macht PCOS schlimmer.

Durch Stress produziert dein Körper mehr Cortisol, Adrenalin, Noradrenalin und zusätzliche Androgene. Durch den täglichen Stress kann es zu einer Hormonimbalance kommen. Finde einen Weg mal wieder zu entspannen! 

7) PCOS hat einen Einfluss auf deine psychische Gesundheit.

Die wenigsten Frauen wissen, dass PCOS mit vielen psychischen Störungen im Zusammenhang steht. Studien zeigen, dass PCOS Patientinnen mit großer Wahrscheinlichkeit mit Depressionen, Angststörungen oder Bipolare Störungen diagnostiziert werden. Wenn du unter PCOS leidest und es deiner psychischen und mentalen Gesundheit nicht gut geht, dann scheue dich nicht davor einen Arzt zu kontaktieren! 

8) Ernährung ist Medizin.

Es ist erstaunlich was dein Körper macht, wenn du ihm einfach die richtige Nahrung gibst!

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.